Sie hatten eine ‚NME Single of the Week', die Titelmelodie einer italienischen Late Night Show, eine erfolgreich Tour in Japan samt Unterzeichnung eines lukrativen Plattenvertrags, spielten im Vorprogramm der Cramps, der Hives und der Hellacopters und veröffentlichten auf dem Londoner Label Acid Jazz. Was hier so international um die Ecke kommt, sind die Trashmonkeys aus Bremen.
Gegründet wurde die Band 1996 von Sänger und Gitarrist Andreas Wolfinger und Drummer Gunnar Riedel, später kamen der Engländer Daz Fralick am Bass und der Kölner Offer Stock als Keyboarder dazu, seit 2009 verstärkt Dennis Rux die Band an der zweiten Gitarre.
Das erste Album ‚Trashmonkeys' mit dem schon damals typischen Sound aus 60's Garage, 77er Punk und britischem Gitarrenpop erschien 1998, nach dem Motto ‚der Prophet zählt nichts im eigenen Land' gab es den Nachfolger ‚Clubtown' in Deutschland nur als Import, aber mit Veröffentlichungen in England, Italien, Frankreich, den Benelux-Staaten und Osteuropa. Vor dem 2009 erschienenen ‚Smile' sollten noch ‚The Maker' (2004) und ‚Favourite Enemy' (2006) erscheinen, mit denen sie auch in Deutschland zu Kritikerlieblingen avancieren und für eine konstante Weiterentwicklung der Band hin zu raueren, kantigeren aber unüberhörbar poppigen Songs sorgen.
Live ist dabei quasi der Aggregatzustand der Trashmonkeys. Ob auf Tour in England, Japan, durch Bremer Kneipen, als Teilnehmer der Jägermeister Rockliga - die Band verbringt geschätzt die Hälfte des Jahres auf Tour, wenn sie sich nicht gerade im Aufnahmestudio befindet und bringt dabei mit ihren gnadenlosen Gitarrenriffs, ungehobelt krachenden Beats und Wolfingers energetischem Gesang die Tanzfläche eines jeden Clubs zum brennen.