DISSY

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Dass DISSY anders ist merkt man schon daran, wie der Erfurter 2014 als Dissythekid in die Szene kommt. Er hat keine überdrehte Vergangenheit in den Videobattle-Turnieren dieses Landes, bekommt keine vetternerwirtschafteten Vorschusslorbeeren von den ganz Großen und er macht auch keine Aufmerksamkeitsökonomieprinzipien bespielende Gimmick-Musik, sondern macht einfach nur sein Ding – und das verdammt gut.

Bereits seine ersten musikalischen Lebenszeichen fungieren als erstaunlicher Gegenpol zum gegenwärtigen state of the art der Szene. Zum einen weil Dissythekid dafür seine Einflüsse zwischen über die Stränge schlagendem Battle-Rap aus dem Westberliner Untergrund der Nullerjahre mit der emotionalen Musik von Downtempo-Rockern wie Portishead kreuzt – wohlgemerkt ohne dabei den nächsten gefühligen Coming-of-Age-Rapper mit Indie-Beats zu mimen.

2018 ist aus Dissythekid schlicht und einfach DISSY geworden. Als dieser veröffentlicht er sein Debütalbum »PLAYLIST 01« und erzählt auf 11 Tracks von all den bedrohlichen Dingen, die in uns und ums uns passieren und gegen die wir uns mit nicht weniger bedrohlichen Verdrängungsstrategien zur Wehr setzen.DISSY hat lange genug im Untergrund vor sich hingewerkelt, will sich nicht mehr verstecken, sondern zeigen, was er kann – und das ist eine Menge.

 

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DISSY - Wagen voll Müll ft. Clueso

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